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Testen Sie Ihr Wissen 
Lösungen der Aufgaben 1-50 aus „ABC der Mediengestaltung“ 
Seiten 281-288 (Vorschlag: Seite ausdrucken, weil dann besser zu lesen)

1 Das visuelle Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit ist uneinheitlich, schwammig, im Extremfall widersprüchlich.
2 Hauptfaktoren sind Zeichen (z. B. Logo), Kommunikationsmittel wie Druck- und Multimediaprodukte, Websites in einheitlicher Gestaltung (Schrift, Farbe, Bilder), Produkte und Dienstleistungen sowie deren Pr äsentation, Fuhrpark, Gebäude.
3 a) Logo, Design der Druckprodukte, Verpackungsdesign, Internetauftritt, Mitarbeiteroutfit, Firmenwagenbeschriftung, Geb äudearchitektur.
b) Kommunikationsmittel, -träger, und -maßnahmen zur Darstellung des Selbstverständnisses („Philosophie“) der Institution, z.B. Druck- und Multimediaerzeugnisse, Newsletter, Sympathiewerbung, Gewinnspiele, Preisausschreiben, Public Relation, Sponsoring.
c) Verhalten und Handeln in oder gegenüber Öffentlichkeit und Umwelt, aber auch das Verhältnis zu Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten.
4 a) Erkennungszeichen der Institution, das sich einprägen soll, um dessen „Selbstverständnis“ zu transportieren.
b) Eigenständig; ästhetisch ansprechend; prägnant; soll ins Gedächtnis eingehen.
5 Zum Beispiel ERB (Bild links am Rand). Es ist die Wortmarke eines Holzhandelsunternehmens. Die Bildmarke stellt die Branche dar und der Slogan „Leben mit Holz“ soll Sympathie wecken für Holz als Baustoff.
6 Diese Farben sind Kennzeichen für eine ganz bestimmte Institution mit Wiedererkennungseffekt auch für deren Produkte, Dienstleistungen usw. Hausfarben und Hausschriften sollen in Farbwirkung bzw. Anmutungsqualit ät zum Selbstverständnis der Institution passen.
7 Einfach und prägnant in den Grundformen, leicht reproduzierbare Farben (z. B. websicher), gute Wiedererkennbarkeit, geeignet f ür alle Medien, auch einfarbig zufriedenstellend, egal, ob verkleinert oder vergrößert.
8 a) Da Rohbogen fast nur in DIN-Formaten angeboten werden, entsteht bei Nicht-DIN-Formaten in der Regel zu viel Papierverlust (Verschnitt).
b) Die B-Formate werden für Mappen, Schnellhefter und Ordner, also zur Aufnahme der A-Formate benötigt. Gleiches gilt für die C-Formate, die aber hauptsächlich als Briefumschläge und Hüllen A-Formate aufnehmen. Im Werkdruck wird das B-Format vor allem für Bücher verwendet, die etwas größer werden sollen, als mit A-Formaten möglich ist.
9 Verhältnisgleichung 3 : 5 = 150 : x
x = (5 · 150) : 3 = 250    430 Pixel – 250 Pixel = 180 Pixel weniger wird die Layoutbreite.
10 a) Ja, weil Kunstdruckpapier, auch mattes, eine geschlossene, glatte Oberfläche aufweist.
b)  70 cm  x 100 cm
 29,7 cm  x  21 cm           160 : (2
· 8) = 10 Bogen für 1 Buch;
   2          ·       4      =      8 Nutzen     10000  : 10 = 1000 Exemplare
c)  Nein. Das Papier liegt in Schmalbahn, sodass die Dehnrichtung parallel zum Bund verl äuft. Der Bruch (Falz) im Bund wird nicht glatt.
11 a) Kleine Schriftgrade, besonders im Rakeltiefdruck. Die Haarstriche brechen teilweise, manchmal sogar ganz weg. Im Tiefdruck vor allem wegen der verfahrensbedingten Aufrasterung zur N äpfchenbildung.
b) Die Haarstriche kleiner Schriftgrade werden auf dem Bildschirm je nach Auflösung nur rudimentär oder überhaupt nicht wiedergegeben.
12 Leicht zu transportieren und überall ohne Darstellungsapparatur nutzbar. Gut lesbare Schrift. Kaum Ermüdung beim Lesen, selbst nicht bei längeren Texten. Individuelles Lerntempo. Beliebig viele Lernunterbrechungen an jeder Stelle. Einfache Erarbeitungsm öglichkeiten (Durchstreichen, Hervorheben, Ergänzen, Anmerkungen).
13 Die vom Schriftentwerfer vorgegebene Laufweite, die in Text- und Layoutprogrammen meist mit „0“ angezeigt wird.
14 Durch Verwendung von WYSIWYG-Editoren. Diese Programme (Dreamweaver, GoLive, Freeway, Frontpage, Fusion u. a.) erm öglichen, Texte wie in einem Textverarbeitungsprogramm zu erfassen, zu formatieren, Bilder zu laden sowie Komponenten (Sound, Video, Scripts u.a.) einzuf ügen und sie ähnlich wie in einem Layoutprogramm anzuordnen. Aus dem programmeigenen Code in den HTML-Code wird w ährend der Arbeit an der Website oder zum Schluss beim Publizieren (häufig automatisch) konvertiert.
15 Gründe dafür sind: 1. Alle Betriebssysteme können die 216 websicheren Farben darstellen, die in Hexadezimalzahlen definiert sind.
2. Auch die Browserhersteller haben sich auf diese 216 Kernfarben verständigt.
3. Während Designer durchweg mit 24-Bit-Farbmonitoren arbeiten, gibt es immer noch User, die sich mit langsamen Modems und der 8-Bit-Farbtiefe ihres schon etwas älteren Bildschirms zufrieden geben.
16 Farben, die weder im CMYK-Farbraum (Druck) noch im RGB-Farbraum (Bildschirm) enthalten sind, also beispielsweise viele Erdfarben und milchige Pastellfarben.
17 Zur präzisen Bezeichnung von Farben, zur kontrollierten und reproduzierbaren Mischung von Farben, zum besseren Farbverst ändnis.
18 a) Bestimmte Farben werden nur unbunt (in Grautönen) gesehen.
b) Auf Minderleistung oder völligen Ausfall einer der drei Zapfenarten.
19 a) Für Logos, deren Farben Wiedererkennungsfunktion haben. Ähnliches gilt für die Verpackungsfarben von Markenartikeln und für Hausfarben von Institutionen.
b) Weil die Sonderfarben aus den Grundfarben des CMYK-Modells (Druck) oder des RGB-Modelles (Bildschirm) gemischt werden m üssen.
20 1b, 2c, 3e, 4a, 5d.
21 a) 1 Rot, auch Orange;  2 Blau, auch Cyan.
b) 1 Rot, auch Orange, weil Energie (Sonne, Feuer) bzw. die Energieträger nicht nur Wärme spenden, sondern auch für aktive (prosperierende) Volkswirtschaft und angenehmes, bequemes, freundlich-heiteres Leben stehen.
22 a)  Blau (Violett) – Gelb,  b)  Rot (Orange) – Cyan,  c)  Magenta – Grün, etwas weniger ausgeprägt auch Gelb – Blau und Cyan – Rot.
23 a) Sichtbarwerden eines Nachbilds in der Komplementärfarbe nach intensiver Betrachtung. Minutenlanges Starren auf eine rote Fläche ergibt z. B. als Nachbild einen hellen Cyanton, der sich beim Blickwechsel auf eine wei ße Fäche einstellt.
b) Da beim Betrachten von Farben gleichzeitig die Gegenfarbe (Komplementärfarbe) mitgesehen wird, verändert sich der Farbeindruck der Nachbarfarbe. So wird z.B. der Buntton in Richtung der Komplement ärfarbe des Umfelds verschoben.
24 Wenn eine kleine Farbfläche in einer andersfarbenen großen steht und beide etwa den gleichen (großen) Farbkontrast aufweisen, z. B. Weinrot in einer olivgrünen Fläche.
25 a) Morgens (niedrige Farbtemperatur) rötlichgelb, mittags (hohe Farbtemperatur) grünlichgelb.
b) Dank des Farbgedächtnisses und der Adaptation des Auges unverändert gelb.
26 Unterschneidungstabellen visualisieren die voreingestellten unterschnittenen Buchstabenkombinationen. Diese k önnen zwar individuellen Bedürfnissen angepasst werden, führen dann aber bei übernommenen Texten zu Neuumbruch. Besser ist manuelles Unterschneiden über die Tastatur.
27 a) Schaffung optisch gleich aussehender Buchstabenabstände durch Verringerung (Unterschneiden) oder Erweiterung (Spationieren) optisch ungleicher Abst ände.
b) Bei Versalien in großen Schriftgraden, im Qualitätssatz, in Logos.
28 Die Großbuchstaben V T F W Y, kombiniert mit einem Kleinbuchstaben, also zum Beispiel Va, To, Fu, Wy, Ye.
29 Der optimale Wortzwischenraum sollte nicht schmaler sein als die Dickte des Kleinbuchstabens „i“ und nicht breiter als die m-Dickte. Als Normalabstand gilt die n-Dickte. Der Normalabstand h ängt auch von Schriftbreite, Laufweite und Durchschuss ab.
Je kleiner diese Parameter sind, desto geringer der Normal-Wortabstand.
30 a) 120 % des Schriftgrads.
b) 1. Schriftbild (Dickte, Laufweite, Punzenweite), Verhältnis der Mittellängen zur Versalhöhe. 2. Je länger die Zeile, desto größer sind Zeilenabstand bzw. Durchschuss.
31 a) Abstand von einer Schriftlinie zur nächsten Schriftlinie.
b) Abstand zwischen den (im Foto- und DTP-Satz nur virtuellen) physischen Bleizeilen. In der DTP-Praxis der Abstand zwischen Zeilenunterl änge und Oberlänge der nächsten Zeile.
32 Der Zeilenfall soll sinngemäß erfolgen.
33 Schlechte, willkürliche Gliederung. Nahezu gleiche Zeilenlängen.
34 a) Versalien,    b) Laufweite –0,5.
35 Weit verbreitete, viel verwendete und daher lesegewohnte, wie zum Beispiel Times, Helvetica, Garamond, Optima.
36 Ruhiger, zur Schriftfarbe kontrastierender Hintergrund, z. B. schwarze Schrift auf wei ßem Grund ohne jedes Muster.
37 Lesbarkeitsgrenze 6 pt bis 5 pt. Nachschlagewerke u. ä. für normal Sehtüchtige: Konsultationsgröße 7 pt bis 10 pt. Bücher für sehtüchtige Jugendliche und Erwachsene bis ca. zum 60. Lebensjahr: Lesegröße 9 pt bis 13 pt.
Bücher für Kinder, Ältere und Sehbehinderte: Lesegröße 12 pt bis 20 pt.
Plakate und andere auf Fernwirkung konzipierte Druckerzeugnisse: Schaugröße, d. h. mindestens 20 pt.
Bildschirm: auflösungsabhängig, vielfach werden zu kleine Schriftgrade verwendet; Untergrenze 10 pt.
38 a) Variante innerhalb der Schriftfamilie Futura, die sich von anderen durch Schriftlage (gerade, geneigt), Strichst ärke (mager; halbfett, kräftig, dreiviertelfett, fett, extrafett, black), Zeichenbreite (schmal, breit), Kontur (Schatten, Umriss) unterscheidet. Alle Schnitte in unterschiedlichen Schriftgraden.
b) Die Schriftfamilie Futura umfasst sämtliche Schnitte der Futura.
c) Die Futura ist eine serifenlose Linearantiqua; sie zählt daher zur Gruppe VI nach DIN 16518.
39 a) An den Oberlängen der Ziffern 6 und 8, den Unterlängen von 4, 5 und 7. Die Ziffern 0, 1 und 2 wirken kleiner, weil sie nur Mittellängenhöhe haben.
b) Weil sie unterschiedlich in der Dickte sind, die für Tabellenziffern aber gleich sein muss, und weil sie in Tabellen unruhig wirken.
40 Englisch: “xxx”   Zoll: ”xxx”     Deutsch: „xxx“
41 a) »Ich spreche nicht französisch.«    b) «Je ne parle pas français.»
42 Sinngemäß gliedern, frei gestellte Halbgeviertstriche oder Zeichen (Bullets) wie Punkt, Quadrat, Pfeil als Blickfang verwenden. Gliederung mit Ziffern üblich, meist arabischen, wenn die Anzahl der Gliederungspunkte wichtig ist oder auf bestimmte Gliederungspunkte verwiesen werden soll. Zeichen sollen nicht dominieren, sondern sich einf ügen. Zeichenabstand zu Text: meist 1 Halbgeviert.
43 a) Kursiv, Kapitälchen. b) Versalien (aufdringlich, unhöflich). c) Versalien, Kapitälchen, Sperren. d) Weil sie mit Links verwechselt werden können. e) Kursiv ist in der Fraktur nicht üblich, stattdessen wird zur Hervorhebung gesperrt. f) Die Kosten. g) Schwabacher in einer anderen gebrochenen Schrift, z. B. in einer Fraktur. Kontrastierende Auszeichnungsschrift, z. B. serifenlose Linearantiqua in Barock-Antiqua.
44 Linksbündiger Flattersatz (linksaxial), Rausatz, rechtsbündiger Flattersatz (rechtsaxial), zentrierter Satz (symmetrischer Satz, Mittelachse), Blocksatz, Formsatz (Figurensatz).
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Linksbündiger Flattersatz: Linke Kante mit rechter Flatterzone, gleiche Wortabstände, Verzicht auf Silbentrennung oder nur wenige logische Trennungen. Universell, da Anordnung in Schreib- und Leserichtung, gut geeignet für Schmalsatz. Dynamisch, manchmal unruhig.
Rausatz: Linksbündiger Flattersatz mit kleiner Flatterzone und Silbentrennung ähnlich Blocksatz. Anstelle von Blocksatz, um „Löcher“ (zu große Wortzwischenräume) zu vermeiden. Gemäßigt dynamisch.
Blocksatz: Links- und rechtsbündig, gleiche Zeilenlänge bis auf erste Zeile (Einzug) und letzte Zeile (Ausgang). Ausschließen durch Silbentrennung und Erweitern des Normalwortzwischenraums. Verringern ist selten. Fließtext (glatter Satz), insbesondere für Bücher, Kataloge, Zeitungen und Zeitschriften. Ruhig, solide, bei zu großen Wortzwischenräumen „fleckig“.
Mittelachse: Symmetrische Zeilenanordnung. Meist gleicher Wortzwischenraum und Verzicht auf Silbentrennung. Überschriften, Urkunden, Anzeigen, Familiendrucksachen, Titelei, Cover. Statisch, harmonisch, unflexibel.
Rechtsbündiger Flattersatz: Kante rechts, Flatterzone links, Spiegelbild des Leseflusses, Zeilenbeginn scheinbar willk ürlich. Komponenten asymmetrischer Satzgestaltung, Marginalien, Bildlegenden. Unkonventionell, ansonsten unterschiedlich.
Formsatz: Form- bzw. bildsimulierende oder bildangepasste Konturen. Form oder Figur zur Unterstützung der Intention, Umfließen von Bildern. Je nach Form unterschiedlich.
46 a) Er kennzeichnet den Beginn eines neuen Absatzes, was immer dann nützlich ist, wenn der vorherige Absatz auf Satzbreite (ohne Leerraum als Ausgang) endet.
b) Einzüge sind Dellen in der linken Kante, die dadurch unruhig wirkt, besonders bei vielen kleinen Abs ätzen. Um ruhigere Satzblöcke zu generieren, wird „stumpf“ (ohne Einzug) begonnen, und die Absätze werden dann meist mittels Leerzeile getrennt.
47 a) Die erste Zeile ist nicht eingezogen, jedoch die dann folgenden sind es.
b) Für einspaltige Fließsatzanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften.
48 a) Zur Einbettung von Großbuchstaben aus den installierten Schriften in den Satz.
b) In Büchern, Zeitschriften und Zeitungen als Anfangsbuchstabe(n) von Kapiteln und/oder Abschnitten, auch von Artikeln und Aufs ätzen, meist mehrere Grundschriftzeilen hoch und mit der letzten von ihnen Linie haltend.
c) Schmuckinitial(e), Kassetteninitial(e), Buchstabeninitial(e). Duden: die Initiale, die Initialen. Aber auch erlaubt: das Initial (Singular), die Initiale (Plural).
49 a) Rubrik, Spitzmarke, Motto, lebender Kolumnentitel, Marginalien, Schlagzeile, Stichw örter.
b) Headline, Zwischenüberschrift, Navigationsleiste, Sitemap, Imagemap, Anker, Links, Hyperlinks, Footer.
50 a) Schlagzeile, Hauptüberschrift als Blickfang.
b) Überschrift für einen Unterabschnitt, also weniger bedeutende, kleinere Rubrik.
c) Meist fett formatierte Unterrubrik in Grundschriftgröße in der ersten Textzeile eines neuen Abschnitts.
d) Zusätzliche Überschrift innerhalb eines größeren Textblocks, die das Leseinteresse wachhalten soll.
e) Erläuterung oder Ergänzung des Haupttitels eines Buches.


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